Krankheit als Bildergeschichte

Sick! Kranksein im Comic

Die alljährliche Herbstgrippe kann uns schon mal für eine Woche aus der Bahn werfen. Doch das ist natürlich nichts gegen Diagnosen wie Alzheimer, Depressionen oder Morbus Crohn. Diese Krankheiten und der Umgang mit ihnen verändern das Leben von Betroffenen, Angehörigen und Freunden nachhaltig.

Detail aus: Safdar Ahmed, Australien: My struggle with Crohn’s Disease © Safdar Ahmed , 2017
Detail aus: Safdar Ahmed, Australien: My struggle with Crohn’s Disease | © Safdar Ahmed , 2017

Seit Jahren widmen sich nicht nur literarische Texte und Filme, sondern auch Comics dem Thema Krankheit. In persönlichen Geschichten zeigen sie, wie Krankheit erlebt wird, wie Betroffene mit Ärzten sprechen und wie sie mit ihrer Diagnose umgehen. Einen Einblick in die Welt der „Graphic Medicine“ gibt die neu eröffnete Ausstellung „Sick! Kranksein im Comic“ im Berliner Medizinhistorischen Museum (BMM) der Charité-Universitätsmedizin.

Was die Darstellungsform eines Comics mit der Krankheit macht und wie die Zeichnungen Betroffenen helfen können, darüber sprach Stephan Karkowsky mit Prof. Dr. Irmela Krüger-Fürhoff. Sie ist Leiterin des Forschungsprojekts „PathoGraphics“ an der FU Berlin.

Detail aus: Safdar Ahmed, Australien: My struggle with Crohn’s Disease © Safdar Ahmed , 2017
Safdar Ahmed , 2017
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