Wissenschaft

Projekt Cassandra: Literatur zur Krisen-Früherkennung

In den Hochzeiten der Corona-Pandemie wurde unser jetziger Gesundheitsminister Karl Lauterbach gern als Kassandra bezeichnet. Weil er Warnungen aussprach, die niemandem gefielen.

Bücher liegen gestapelt © imago images/Panthermedia
Bücher liegen gestapelt | © imago images/Panthermedia

Cassandra heißt deshalb auch ein Projekt der Uni Tübingen, das erforscht, inwieweit literarische Texte Krisen und Konflikte vorhersagen und deshalb als Warnung dienen können. Denn die Literatur ist das größte Archiv der Welt und stets Begleiter der Gesellschaft.

Ob auch die aktuellen Krisen bereits in der Literatur sichtbar waren, das fragen wir den Leiter des Projekts: Dr. Jürgen Wertheimer, Germanist und Professor für Internationale Literatur.

Bücher liegen gestapelt © imago images/Panthermedia
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