Wissenschaft

Neuer Vorfahre des Menschen entdeckt

Im Allgäu ist ein Skelett gefunden worden, das die Grundfesten der Paläontologie erschüttert. Der „Danuvius guggenmosi“ ist 11,6 Millionen Jahre alt, und somit der älteste aufrecht gehende Menschenaffe. Oder der erste Mensch?

Madelaine Böhme steht neben Knochen der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi © dpa/Sebastian Gollnow
Madelaine Böhme steht neben Knochen der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi | © dpa/Sebastian Gollnow

Bisher wurde angenommen, dass der aufrechte Gang, der gleichzeitig als Geburtsstunde des Menschen gilt, sich vor etwa sechs Millionen Jahren auf dem afrikanischen Kontinent herausgebildet hat.

Prof. Dr. Madelaine Böhme ist Paläontologin an der Universität Tübingen  und hat das Skelett unseres ältesten Vorfahren gefunden. Sie erklärt im Gespräch mit Stephan Karkowsky weshalb dieser spannende Fund unsere wichtigste Theorie über die Herkunft des Menschen in Frage stellt.

Madelaine Böhme steht neben Knochen der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi © dpa/Sebastian Gollnow
dpa/Sebastian Gollnow
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