Medizin

Wo steht die Alzheimerforschung?

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz und eine Störung des Gehirns, bei der Nervenzellen im Gehirn absterben. Betroffene werden vergesslich, verwirrt und orientierungslos. Oft verändert sich auch die Persönlichkeit. Bis jetzt ist die Krankheit unheilbar.

Älterer Mann sieht seine Frau verschwinden (Symbolbild) © imago images/Ikon Images
Älterer Mann sieht seine Frau verschwinden (Symbolbild) | © imago images/Ikon Images

Wir wollen anlässlich des Weltalzheimertags, der immer am 21. September stattfindet, einen Blick in die Forschung werfen und sprechen dafür mit dem Molekularbiologen Prof. Dr. Erich Wanker. Er forscht derzeit am Max Delbrück Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin an der Entstehung von Alzheimer. Denn wenn die Krankheit auftritt, lassen sich zwei Arten von Proteinablagerungen im Gehirn der Patient*innen finden, bei denen aber noch unsicher ist, wie es zu ihrer Entstehung kommt.

Wenn sich auf diese Frage eine Antwort finden lässt, könnte man Medikamente entwickeln, die der Entstehung der Krankheit treffsicher entgegenwirken. Doch warum es bis dahin noch ein langer Weg ist und was Taufliegen mit der Suche nach Antworten zu tun haben, erzählt er uns im Interview.

Älterer Mann sieht seine Frau verschwinden (Symbolbild) © imago images/Ikon Images
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