Wissenschaft

Kulturen der Einsamkeit

Einsamkeit ist so alt wie der Mensch selbst, doch in diesen Tagen sind aufgrund von Kontaktsperre und Ausgangsbeschränkungen besonders viele unter uns alleine. Dass darin auch ein produktives Potenzial liegt, zeigt der Sammelband "Kulturen der Einsamkeit".

Ein Mann sitzt alleine auf einer Parkbank in Berlin © imago images/Seeliger
Ein Mann sitzt alleine auf einer Parkbank in Berlin | © imago images/Seeliger

Darin werden Einsamkeitspraktiken von der Antike bis in die Gegenwart, von Europa über Amerika bis Asien beschrieben. Kulturelle Darstellungen von Eremiten, Einsiedlern und Einzelgängern zeigen, dass Einsamkeit nicht immer negativ wahrgenommen wurde. Tatsächlich liegt in ihr auch die Möglichkeit, etablierte gesellschaftliche Praktiken zu hinterfragen, sagt die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Ina Bergmann, die den Sammelband herausgegeben hat. Eine Chance auch für uns?

Darüber spricht Stephan Karkowsky mit Ina Bergmann.

Ein Mann sitzt alleine auf einer Parkbank in Berlin © imago images/Seeliger
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