Wissenschaft

E-Sports als Gegenstand der Sportwissenschaft

Dieses Wochenende findet in Leipzig der "DreamHack" statt - Deutschlands größte Lanparty. Bei diesem riesen Event auf dem Messegelände können die Besucher 56 Stunden am Stück Videospiele spielen.

Ein junger Mann sitzt vor einer Konsole und spielt Fußball © imago/Zink
Ein junger Mann sitzt vor einer Konsole und spielt Fußball | © imago/Zink

Was sich für viele nach einem gar nicht mal so tollen Wochenende anhört, ist Teil eines neuen Sportsektors: Die E-Sports, also professionell gespielte Videospiele, boomen. Hertha BSC hat sogar als erster Bundesligist eine eigene E-Sports-Akademie gegründet. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema fehlte bislang. Seit 2016 gibt es eine Projektgruppe an der Sporthochschule Köln, die versucht, diese Lücke zu schließen.

Geleitet wird sie vom Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse, der uns verraten hat, ob es manchmal nicht besser ist, seine Kinder an der Konsole sitzen zu lassen anstatt sie rauszuschicken.