Wissenschaft

Diplomatie in Kriegszeiten

Seit Donnerstag herrscht Krieg in Europa. Am Morgen hatte Moskau bekanntgegeben, dass die Stützpunkte der ukrainischen Luftwaffe mit »präzisionsgelenkter Munition« außer Betrieb gesetzt worden seien. Bereits in der Nacht hatte Russland Attacken auf mehrere ukrainische Städte verübt. Explosionen waren weithin zu hören, Raketen gingen auf das Land nieder und forderten bald die ersten zivilen Opfer. Alle Bemühungen seitens Deutschland und der EU, Putin mit Verhandlungen von einem Angriff abzuhalten, hatten versagt.

Sondersitzung des EU-Aussenministerrates in Bruessel, 25.02.2022 © IMAGO / photothek
Sondersitzung des EU-Aussenministerrates in Bruessel, 25.02.2022 | © IMAGO / photothek

Doch wie geht es jetzt weiter? Aufgeben ist keine Option. Die Diplomatie ist gerade jetzt vielleicht wichtiger denn je. Welche Macht hat sie in Kriegszeiten? Wie schafft man den Spagat zwischen Sanktionen und friedlichen Kompromissen?

Wir sprechen mit Dr. Claudia Major, Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Sondersitzung des EU-Aussenministerrates in Bruessel, 25.02.2022 © IMAGO / photothek
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