Religion

Die Rolle der russisch-orthodoxen Kirche im Ukraine-Krieg

Seit nunmehr drei Monaten führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill I. stärkt Putin seit Beginn der Invasion den Rücken. Während Religion in der Sowjetunion unterdrückt wurde, gehört der Patriarch heute zu den wichtigsten Männern im Staat. Der Gründungsmythos der russisch-orthodoxen Kirche dient ihm als ideologische Legitimierung des Krieges.

Kyrill I. Patriarch von Moskau und Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche
Kyrill I. Patriarch von Moskau und Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche | © IMAGO / ITAR-TASS

Die Kirche sieht ihre Wiege in der Gründung des dem Vorgängerstaates der Ukraine, Belarus und Russlands, der Kiewer Rus im Jahr 988. So begründet der Patriarch heute den kirchlichen Machtanspruch auf das Gebiet der Ukraine.

Über die russisch-orthodoxen Kirche im Ukraine-Krieg sprechen wir mit der Theologin und wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien - Dr. Regina Elsner.

Kyrill I. Patriarch von Moskau und Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche
IMAGO / ITAR-TASS
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