Wissenschaft

Die Corona-Isolation als Gefahr für Boreout

Ausgangsbeschränkung, Kontaktverbot, Home-Office: Während die Corona-Krise für Familien die vielleicht stressigste Zeit ihres Zusammenlebens darstellt, wissen Alleinstehende zunehmend nichts mit sich anzufangen.

Ein traurige Frau © imago images/Panthermedia
Erkrankungen durch chronische Unterforderung und Langeweile nennt man Bore-Out-Syndrom | © imago images/Panthermedia

Langeweile ist in Ordnung, allerdings kann permanente Unterforderung und soziale Isolation auch in ernstzunehmende psychische Probleme umschlagen.

Während das Burnout seit 2019 offiziell als Krankheit von der WHO anerkannt ist, wird sein Gegenstück - das Boreout - noch weitestgehend totgeschwiegen.

Die Personal-Professorin Dr. Ruth Stock-Homburg beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit dem Phänomen. In der Corona-Isolation sieht sie eine ernsthafte Gefahr für die Krankheit.

Ein traurige Frau © imago images/Panthermedia
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Ruth Stock-Homburg verantwortet derzeit eine Längsschnittstudie mit dem Titel “Mit mentaler Fitness stark durch die Krise”. Die Forscher wollen mithilfe dieser Studie Maßnahmen identifizieren, um fit durch die aktuelle Coronakrise zu kommen. Sie bittet um rege Teilnahme: www.cofit4u.de