Wissenschaft

Der Umgang mit sensiblen Daten in der Medizin

Röntgenbilder auswerten, Diagnosen erstellen oder auch die Zusammenhänge von Symptomen herausfinden, bei all dem kann eine künstliche Intelligenz in sekundenschnelle helfen. Die Technologie gehört daher mittlerweile auch zu einem der wertvollsten Tools in der Medizin. Jedoch sind die Patientendaten für die Analyse sehr sensible und sind deshalb besonders schützenswert, sodass diese nicht einfach miteinander getauscht oder verglichen werden können.

Symbolbild für Datenerhebung in der Medizin: Ein Stethoskop liegt auf einer Computer-Tastatur © imago/McPHOTO
Symbolbild für medizinische Datenerhebung: Ein Stethoskop liegt auf einer Computer-Tastatur © imago/McPHOTO | © imago/McPHOTO

Deshalb hat sich ein Forscherverbund rund um Prof. Dr. Joachim Schultze etwas einfallen lassen, um Daten auszuwerten, die sich nicht alle an einem Ort befinden. Sie nutzen das sogenannte Swarm Leaning. Hierbei analysieren jeweils künstliche Intelligenzen die Daten zum Beispiel in den Krankenhäusern und am Ende werden nur Ergebnisse miteinander geteilt, nicht aber die Ursprungsdaten, die sicher bei den Krankhäusern bleiben.

Die Details erklärt Prof. Dr. Joachim Schultze. Er ist Direktor für Systemmedizin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. und Professor an der Universität Bonn.