Wissenschaft

Das Gehirn im ewigen Eis

Temperaturen bis zu minus 50 Grad, ständige Dunkelheit und ringsum nichts als Eis: Die Polarforscher auf der Neumayer-Station III des Alfred-Wegner-Instituts sind im Winter Extrembedingungen ausgesetzt, nicht aufgrund des Wetters sondern auch wegen der sozialen Isolation.

Die deutsche Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III © Alfred-Wegener-Institut/Stefan Christmann CC-BY 4.0
Die deutsche Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III | © Alfred-Wegener-Institut/Stefan Christmann CC-BY 4.0

Ob und wenn ja, wie sich diese Extrembedingungen auf die Gehirnstruktur und damit auf kognitive Fähigkeiten auswirken, hat jetzt eine Studie des Instituts für Physiologie der Charité in Zusammenarbeit mit der Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersucht.

Über die Ergebnisse sprach Stephan Karkowsky mit dem Studienleiter Dr. Alexander Stahn. Er ist Physiologe am Institut für Physiologie der Charité und Assistant Professor an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania und beschäftigt sich seit 2008 mit Weltraummedizin.

Die deutsche Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III © Alfred-Wegener-Institut/Stefan Christmann CC-BY 4.0
Alfred-Wegener-Institut/Stefan Christmann CC-BY 4.0
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