Umweltforschung

CO2-Steuer vs. Ausweitung des Emissionshandels

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer lehnt eine CO2-Steuer ab. Sie ist der Überzeugung, damit würden nur "kleine Leute" bestraft und warf Befürwortern gedankliche Faulheit vor. Stattdessen schlägt sie eine Ausweitung des Emissionshandels vor.

Das Kohlekraftwerk Mehrum und Windräder in Niedersachsen © dpa/Julian Stratenschulte
Ein möglicher CO2-Preis, ob als Steuer, Abgabe oder Emissionshandel, soll den Ausstoß von Treibhausgasen verteuern und damit klimafreundliche Technologien fördern | © dpa/Julian Stratenschulte

Die Ausweitung des Emissionshandels würde bedeuten, dass Unternehmen Rechte kaufen müssten, damit sie CO2 in die Luft pusten dürfen. Diese Rechte lassen sich untereinander kaufen und verkaufen. Dadurch ergibt sich ein Preis und wird nicht, wie bei der CO2-Steuer, vom Staat festgelegt.

Gegenwind bekommt Kramp-Karrenbauer dafür nicht nur von anderen Parteien, sondern auch aus den eigenen Reihen.

Was würde dem Umweltschutz schneller und nachhaltiger zugutekommen? Stephan Karkowsky spricht darüber mit Dr. Martin Pehnt. Er ist der Geschäftsführer und wissenschaftlicher Vorstand vom Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg.

Das Kohlekraftwerk Mehrum und Windräder in Niedersachsen © dpa/Julian Stratenschulte
dpa/Julian Stratenschulte
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