Bildungsforschung

Beim Mobbing unter Schülern kommen Opfer und Täter zu Schaden

Weltweit ist etwa jeder zehnte Schüler schon einmal Opfer von psychischer oder physischer Gewalt durch Klassenkameraden gewesen. Doch dabei leiden nicht nur die Opfer, auch auf die Täter hat das Mobbing einen massiven und nachhaltigen Einfluss.

Mobbing in der Schule: Ein Schüler sitzt allein im Klassenraum © imago/photothek
Nicht nur die Mobbing-Opfer kommen laut einer Studie zu Schaden | © imago/photothek

Die Täter neigen eher zu Alkohol- und Tabakkonsum, berichten häufiger von psychosomatischen Beschwerden und haben eher Probleme mit ihrem sozialen Umfeld. Das zeigt eine neue Studie von Forscherinnen und Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) mit dem Titel "Schikane unter Schülern: Opfer und Täter nehmen Schaden – wie man die Probleme lösen kann".

Mit Hauptverantwortlich für die Studie war Dr. Anett Wolgast. Die Psychologin von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erklärt im Gespräch mit Stephan Karkowsky, warum ihre Studie eine Hilfestellung für Schulpsychologen sein kann.

Mobbing in der Schule: Ein Schüler sitzt allein im Klassenraum © imago/photothek
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