Wissenschaft

Auswahlkriterien im Wissenschaftsjournalismus

Christian Drosten ist der neue Star der deutschen Forschungslandschaft. Seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie berät der Berliner Virologe Politik und Behörden, gibt Interviews in Hörfunk und Fernsehen und hat seit Ende Februar sogar seinen eigenen Podcast.

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin © dpa/Christophe Gateau
Virologe Christian Drosten - eine Instanz in Coronavirus-Zeiten | © dpa/Christophe Gateau

Was Drosten sagt, ist Gesetz. So scheint es jedenfalls häufig und die mediale Präsenz gibt ihm Recht. Doch wie ist der Mediziner zu seiner Reputation gekommen? Welche Rolle spielen die Medien dabei?

Eine gerade veröffentlichte Befragung unter 107 Wissenschaftsjournalist*innen gibt Aufschluss darüber, wonach Studien und Experten ausgewählt werden, von denen in Print, TV und Hörfunk berichtet wird.

An der Umfrage beteiligt war auch Volker Stollorz vom Media Science Center in Köln. Der renommierte Wissenschaftsjournalist spricht im Interview über die Arbeitsweise seiner Branche, erklärt Auswahlkriterien und gibt eine fundierte Einschätzung über Christian Drostens Reputation.

Stephan Karkowsky sprach darüber mit ihm.

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin © dpa/Christophe Gateau
dpa/Christophe Gateau
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