Wissenschaft

Alles ist relativ: Das Shifting Baseline Syndrome

Aktuell haben wir gefühlt so viele Krisen, wie schon lange nicht mehr. So viele, dass sie nach wenigen Monaten schon wieder in den Hintergrund zu rücken drohen.

Ein zerstörter Panzer am Straßenrand in der Ukraine © Dimitry Bär
Ein zerstörter Panzer am Straßenrand in der Ukraine | © Dimitry Bär

Was vor ein paar Jahren noch unvorstellbar war, ist heute normal. Pandemie, Krieg, Waldbrände, Wasserniedrigstand – man scheint sich an alles zu gewöhnen. Dieses Phänomen nennt man das "Shifting Baseline Syndrome" und es bringt ein paar interessante Fragen mit sich.

Was passiert, wenn "Jahrhundertereignisse" zur Norm werden, erzählt uns die Historikerin und Umweltforscherin Prof. Dr. Sabine Höhler von der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm.