Wissenschaft

Alleinerziehende Wildbienen auf Nahrungssuche

580 Arten Wildbienen gibt es und im Unterschied zu den Honigbiene, sind sie alleinerziehend. Als Solitärbienen haben sie also keine Unterstützung bei der Nahrungssuche. Dabei lauern viele Gefahren, wenn sie das Nest unbeaufsichtigt lässt.

Weiden-Sandbiene © Schuster
Weiden-Sandbiene | © Schuster

Je kürzer die Nahrungssuche also dauert, umso besser. Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass die Wildbienen im Schnitt 150 Meter weit fliegen um Blütenstaub zu sammeln. Warum das wichtige Maßstäbe für den Umweltschutz setzen könnte, das erzählt uns Prof. Susanne Renner, sie ist die Direktorin des Botanischen Gartens in München und lehrt als Evolutionsbiologin am Institut für Systematische Botanik der Ludwig-Maximilians-Universität München.