Ökologie

Klimawandelbedingter Rückgang des Waldes ist schlecht für die Trinkwasserqualität

Der Ederstausee in Hessen, Deutschlands zweitgrößter Stausee, ist fast leer. Die Trockenheit der vergangenen Monate hat den Wasserspiegel des Sees weit unter die Durchschnittsmarke für diese Jahreszeit fallen lassen.

Teilweise verlandeter Stausee bei Bagenz (2018) © IMAGO / Rainer Weisflog
Teilweise verlandeter Stausee bei Bagenz (2018) | © IMAGO / Rainer Weisflog

Das Wasser ist bedeckt mit einer grünen Schleimschicht und einer stinkenden Schimmelschicht. Der Zustand des Sees ist direkt auf die Folgen des Klimawandels zurückzuführen. Solche Effekte durch direkte Einflüsse des Klimawandels sind gut sichtbar.

Aber was ist mit indirekten Folgen des Klimawandels, wie abgebrannte Wälder im Einzugsgebiet von Talsperren? Wie wirken diese sich auf die Wasserqualität von Talsperren aus? Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben den Einfluss der indirekten Folgen des Klimawandels anhand einer Modellstudie untersucht.

Wir sprechen darüber mit Dr. Karsten Rinke, Gewässerökologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Department Seenforschung.

Teilweise verlandeter Stausee bei Bagenz (2018) © IMAGO / Rainer Weisflog
IMAGO / Rainer Weisflog
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