Wissenschaftspolitik

Der Einstein-Award

Die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Corona war ein Meilenstein. Die Wissenschaft scheint teilweise in der Lage zu sein, auf sehr komplexe Fragen in kürzester Zeit Antworten zu finden. Und die Unfehlbarkeit von Wissenschaft sind wir auch gewohnt: Eigentlich nie liest oder hört man in den Medien von Scheitern oder von Fehlern.

Eine Hand hält eine Petrischale © imago/blickwinkel
Eine Hand hält eine Petrischale | © imago/blickwinkel

Doch natürlich gibt es das Scheitern auch in der Wissenschaft, darüber wird nur nicht gesprochen, denn nur wer Bahnbrechendes herausfindet, hat auch Erfolg. Dieses Anreizsystem führt zu Betrug und einer Verschlechterung des Wissenschaftsbetriebs. Auf diese Missstände möchte ein neuer, hoch dotierter Preis der Berliner Einstein Stiftung aufmerksam machen, der am vergangenen Montag verliehen wurde.

Wir sprechen jetzt mit Professor Dirnagl, Neurologe an der Charité Berlin und Leiter eines Instituts am Berlin Institute of Health, darüber, warum wir Scheitern auch in der Wissenschaft brauchen.

Eine Hand hält eine Petrischale © imago/blickwinkel
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