Verbrauchertipp

Mietstundung nur noch bis Ende Juni

Die Mietstundung durch Coronabedingte Verdienstausfälle ist bisher nur von April bis Juni vorgesehen. Doch was kommt dann?

Straßenzug mit Altbauten © radioeins/Chris Melzer
Straßenzug mit Altbauten | © radioeins/Chris Melzer

Wegen der Corona-Pandemie könnten viele Bürger Probleme bei der Zahlung von Miete, Strom- und Heizkosten bekommen. Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen erklärt in einer aktuellen Studie, dass die bisher beschlossenen Maßnahmen zum Schutz von Mietern nicht ausreichen könnten.

Durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit haben viele Menschen derzeit weniger Einkommen. Laut Sachverständigenrat können Mieter ohne Rücklagen im Schnitt bereits ab monatlichen Einbußen von 100 Euro ihre Wohnkosten nicht mehr voll leisten. Bei entsprechenden Eigentümerhaushalten beginne dies ab einem Minus von 450 Euro im Monat.

Und dann läuft im Juni auch die Mietstundung durch Coronabedingte Verdienstausfälle aus. Doch was kommt dann? Bessert der Staat nochmal nach? Was viele Mieter übersehen: wenn sie kein Geld haben, haben sie Anspruch auf Wohngeld. Das nehmen viel zu wenige in Anspruch. Dabei müsste man das Wohngeld nichtmal zurückzahlen.

Mehr dazu von Hermann-Josef Tenhagen, dem Chefredakteur von Finanztip.de

Straßenzug mit Altbauten © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer
Download (mp3, 5 MB)