Verbrauchertipp

Die Rücklagen der Rentenversicherung schrumpfen

Die gesetzliche Rentenversicherung hatte lange ausreichende Rücklagen, doch die Kasse schrumpft. In Zukunft werden immer weniger Arbeitnehmer*innen immer mehr Rentner*innen finanzieren müssen. Daher werden Reformen nötig.

Ein Rentner sitzt auf einem Geldstapel © imago/McPHOTO
Ein Rentner sitzt auf einem Geldstapel | © imago/McPHOTO

Der Wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums schlägt vor, das Renteneintrittsalter bis 2042 auf 68 Jahre anzuheben. Begründet wird das unter anderem damit, dass die Lebenserwartung weiter steige und so die Rentenzahlungen immer schwerer zu finanzieren seien.

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) geht noch weiter und sagt im aktuellen Kurzbericht: "68 reicht nicht". Denn "mit der fortschreitenden Bevölkerungsalterung muss der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung steigen - trotz sinkendem Rentenniveau und auch nach 2031, dem Anfangsjahr der 'Rente mit 67'. Mit einer fortgesetzten Anhebung der Regelaltersgrenze bis auf 70 Jahre ab 2052 ließe sich der Beitragssatzanstieg aber bremsen und gleichzeitig das Sicherungsniveau stabilisieren."

Wir sprechen darüber mit Hermann-Josef Tenhagen, den Chefredakteur von Finanztip.de