Kommentar von Sabine Rennefanz

Hätte Löw Özil und Gündogan nicht nominieren dürfen?

Das Foto von Mesut Özil und Ilkay Gündogan zusammen mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan sorgte für viel Aufsehen und Wirbel. Beide ließen sich mit Erdogan einen Tag vor der Bekanntgabe des deutschen WM-Kaders ablichten. 

Die Fußballer Ilkay Gündogan (l), Mesut Özil (2.v.l.) und Cenk Tosun (r). posieren für ein Foto mit dem türkischen Präsident Erdogan in London © dpa
Die Fußballer Ilkay Gündogan (l), Mesut Özil (2.v.l.) und Cenk Tosun (r). posieren für ein Foto mit dem türkischen Präsident Erdogan in London | © dpa

Auch Grindel wollte beschwichtigend wirken und forderte einen moderaten Umgang mit Özil und Gündogan. Doch den blauäugig agierenden Fußballern stieß viel öffentliche Empörung entgegen. Der Bundestrainer hat nicht eine Sekunde über einen Ausschluss der beiden Spieler nachgedacht. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack. 

Hätte Löw Özil und Gündogan bestrafen müssen und nicht nominieren dürfen? Der Kommentar von Sabine Rennefanz, Redakteurin bei der Berliner Zeitung.