Mi 19.02. 08:09

Kommentar von Sabine Rennefanz

Kandidatenkarussell um CDU-Vorsitz hat begonnen

Als erster führender Christdemokrat hat CDU-Außenexperte Norbert Röttgen gestern offiziell seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. Als Begründung nannte er die Notwendigkeit, die CDU strategisch, politisch, inhaltlich und personell klar zu positionieren.

Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat völlig überraschend seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angekündigt und damit die bisherigen Favoriten überrascht © imago images/photothek
Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat völlig überraschend seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angekündigt und damit die bisherigen Favoriten überrascht | © imago images/photothek

Neben den drei bisher als CDU-Vorsitz gehandelten Kandidaten Friedrich Merz, Armin Laschet und Jens Spahn hat gestern ein weiterer prominenter CDU-Politiker seinen Hut in den Ring geworfen und eigentlich als erster klar gesagt: „Ich will“. Norbert Röttgen möchte CDU-Vorsitzender werden.

Und die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat gestern bereits die Gespräche mit ihren möglichen Nachfolgern begonnen. Als erstes empfing sie den früheren Unions-Fraktionschef Merz. Über Inhalt und Ergebnis der Unterredung wurde nichts bekannt. Heute sind Einzelgespräche dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplant. Alle drei haben ihre Bewerbung jedoch noch nicht offiziell erklärt.

Setzt Röttgens Kandidatur Merz und Co. unter Druck? Ein Kommentar von Sabine Rennefanz von der Berliner Zeitung.

Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat völlig überraschend seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angekündigt und damit die bisherigen Favoriten überrascht © imago images/photothek
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