Kommentar von Nikolas Blome

Das Corona-Krisenmangagement

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat im Kampf gegen das Coronavirus die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern gelobt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte Spahn in München, in diesen Zeiten zeige der Föderalismus seine Stärken.

Der Krisenstab der Bundesregierung © dpa/Kay Nietfeld
Der Krisenstab der Bundesregierung | © dpa/Kay Nietfeld

Die Bundesregierung hat sich mit den Ländern auf weitere einschränkende Maßnahmen verständigt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Sie werden jetzt auf Länderebene umgesetzt werden. So fahren Berlin und Brandenburg ab heute das öffentliche Leben weitgehend herunter. Wie auch in Brandenburg schließen die meisten Geschäfte. Geöffnet bleiben Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Banken, Tankstellen und andere wichtige Bereiche der Versorgung. Anders als von der Bundesregierung vorgeschlagen, werden die Spielplätze in Berlin nicht geschlossen, in Brandenburg schon.

Spahn warb für eine generationsübergreifende Solidarität, und bat vor allem um Rücksicht auf ältere Menschen.

Sind die Reaktionen und Maßnahmen angemessen oder überbieten sich die Politiker mit ihren „Aktionen“? Ein Kommentar von Nikolas Blome, Autor und Publizist.

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