Kommentar von Markus Feldenkirchen

Finanzielle Entlastung für Kinder pflegebedürftiger Eltern

Kinder von Pflegebedürftigen werden künftig weit seltener als bisher für deren Unterhalt zur Kasse gebeten. Nur wer mehr als 100 000 Euro brutto im Jahr verdient, soll noch finanziell herangezogen werden.

Eine Altenpflegerin unterstützt einen hilfsbedürftigen Mann in einem Altenheim © imago/Westend61
Eine Altenpflegerin unterstützt einen hilfsbedürftigen Mann in einem Altenheim | © imago/Westend61

Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch das Angehörigen-Entlastungsgesetz von Sozialminister Hubertus Heil (SPD), dem Bundestag und Bundesrat noch zustimmen müssen. Kinder von Pflegebedürftigen sollen künftig weitaus seltener als bisher für deren Unterhalt aufkommen. Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr verdient, soll von den Sozialämtern noch fianziell herangezogen werden.

Ist der Vorschlag richtig? Ein Kommentar von Markus Feldenkirchen, politischer Autor beim Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL".

Eine Altenpflegerin unterstützt einen hilfsbedürftigen Mann in einem Altenheim © imago/Westend61
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Markus Feldenkirchen

Vom Nachrichtenmagazin "Der Spiegel"

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Seinen Jugendtraum, Fußballprofi bei Borussia Mönchengladbach zu werden, hat er verfehlt. Die Schauspielerei interessierte ihn nur kurz, dann entschied er sich für einen Beruf, der weniger mit ... [mehr]