Kommentar von Jochen Arntz

Knolle statt Knöllchen!

Forderung nach drastischer Anhebung der Bußgelder für Falschparker

Eine Bündnis verschiedener Vereine fordert höhere Bußgelder für Falschparker. Dazu wurde eine Online-Petition gestartet. Die bisherigen Bußgelder hätten keine abschreckende Wirkung, hieß es zur Begründung.

Ein Falschparker mit einem Strafzettel © imago/Seeliger
Ein Falschparker mit einem Strafzettel | © imago/Seeliger

Mehrere Verkehrsverbände verlangen, härter gegen Falschparker vorzugehen. Es müsse Schluss sein mit Autos, die auf Radwegen, in zweiter Reihe auf der Busspur oder auf Kreuzungen parkten, fordert ein Bündnis, zu dem unter anderem der Fußgängerverband FUSS, der Verkehrsclub Deutschland und der Bundesverband Carsharing gehören. Dafür sollten Bußgelder generell auf mindestens 100 Euro angehoben werden. Zusätzlich sei ein Punkt in Flensburg nötig, um Falschparker zur Raison zu bringen. 

Die Verbände fordern deshalb von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Bußgeldkatalog anzupassen und haben dazu am Montag eine Online-Petition gestartet.

Gelingt so die Verkehrswende? Ein Kommentar von Jochen Arntz, Chefredakteur der Berliner Zeitung.

Ein Falschparker mit einem Strafzettel © imago/Seeliger
imago/Seeliger
Download (mp3, 4 MB)


Bislang beträgt das Bußgeld für Falschparken mindestens zehn Euro. Für die Behinderung von Einsatzfahrzeugen durch falsch geparkte Autos werden bis zu 65 Euro fällig.