Kommentar von Georg Ismar

Russland und Nawalny: Nord Stream 2 stoppen?

Gestern ist der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny aus dem Koma erwacht und wieder ansprechbar. Die Bundesregierung ist sich sicher: es handle sich "zweifelsfrei" um eine Vergiftung mit dem Nervengas Nowitschok und fordert Aufklärung von russischer Seite. Moskau weist hingegen jegliche Verbindung zurück

Das Verlegeschiff "Audacia" des Offshore-Dienstleisters Allseas verlegt in der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Gaspipeline Nord Stream 2 © dpa/Bernd Wüstneck
Das Verlegeschiff "Audacia" des Offshore-Dienstleisters Allseas verlegt in der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Gaspipeline Nord Stream 2 | © dpa/Bernd Wüstneck

Und plötzlich ist wieder ein umstrittenes Druckmittel im Gespräch: Nord Stream 2. Über die bereits fast fertiggestellte Ostsee-Pipeline soll in Zukunft russisches Gas nach Deutschland geleitet werden. Außenminister Maaß sagte am Sonntag: "Ich hoffe nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu ändern." Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte Konsequenzen für die Pipeline nicht ausschließen.

Sollte man Nord Stream 2 stoppen? Ein Kommentar von Georg Ismar vom Tagesspiegel.

Das Verlegeschiff "Audacia" des Offshore-Dienstleisters Allseas verlegt in der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Gaspipeline Nord Stream 2 © dpa/Bernd Wüstneck
dpa/Bernd Wüstneck
Download (mp3, 4 MB)