Kommentar von Brigitte Fehrle

Ergebnisse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Soziale Kontakte, wenn möglich meiden. Alle unnötigen Veranstaltungen absagen. Alle unnötigen Operationen verschieben... Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte vor allen Dingen Empfehlungen dabei, als sie gestern Abend die Ergebnisse ihrer Gespräche mit den Ministerpräsidenten präsentiert hat.

Ministerpräsidentenkonferenz trifft Bundesregierung: Markus Söder (CSU), Angela Merkel (CDU) und Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, verlassen die Pressekonferenz
Ministerpräsidentenkonferenz trifft Bundesregierung: Markus Söder (CSU), Angela Merkel (CDU) und Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, verlassen die Pressekonferenz | © dpa

CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte die Botschaft dabei: Wir haben alles im Griff. 

„Ich befürchte, dass wir schneller und klarer entscheiden müssen, als das bislang der Fall war. Der Schutz der Bevölkerung steht an erster Stelle. Wenn die anderen Länder in der Lage sind, Infrastruktur aufrtecht zu erhalten, werden wir das auch können. Aber es ist ganz wichtig, dass wir sowohl für die Älteren, als auch für das Thema Schulen, für das Thema Kitas eine überzeugende Antwort finden. Wir können uns bei dem Thema nicht wegducken.“

Letztlich haben die Bundesländer in unserem föderalen System auch weiterhin den Hut auf, auch was Schulschließungen betrifft. Das Saarland und Bayern haben sich entschieden: Am Montag bleiben Schulen und Kitas geschlossen.

Hätten die Ministerpräsidenten mehr liefern müssen? Ein Kommentar dazu von der Journalistin Brigitte Fehrle.
 

radioeins Kommentatorin

Brigitte Fehrle

Journalistin und Publizistin

Brigitte Fehrle
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