Kommentar von Antje Sirleschtov

Wohin mit dem Atommüll in Deutschland?

Nach jahrzehntelangem Streit um ein Endlager für hoch radioaktiven Atommüll im niedersächsischen Gorleben ist der Erkundungsbereich des Bergwerks fast vollständig zurückgebaut worden. 2011 hatte der Bundestag den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, auch andere mögliche Standorte sollen nun geprüft werden. Bis 2031 will der Bund dafür einen geeigneten unterirdischen Ort finden.

Symbolische Fässer mit Atommüll © imago/CHROMORANGE
Symbolische Fässer mit Atommüll | © imago/CHROMORANGE

Nach Jahrzehnten Streit um die Eignung des Salzstocks Gorleben ist der Standort seit Anfang der Woche stillgelegt. Gestern wurde die Schutzmauer um das Bergwerk symbolisch geöffnet. Sie soll in den kommenden Wochen fast vollständig abgerissen werden.

Und die Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll beginnt nun von vorn. Sie hat nicht nur eine ökologische Dimension, sondern auch große politische Brisanz.

Wo sollen wir hin mit unserem Atommüll? Ein Kommentar von Antje Sirleschtov, Leiterin des Tagesspiegel-Hauptstadtbüros.

Symbolische Fässer mit Atommüll © imago/CHROMORANGE
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