Der Kommentar von Christine Dankbar

UEFA lehnt Stadion in Regenbogenfarben ab - und die Reaktionen darauf

Heute – im EM-Spiel – Deutschland gegen Ungarn wollte die Stadt München die Allianz-Arena in den Regenbogenfarben erstrahlen lassen, als Zeichen für Toleranz und gegen Homophobie und LSBTIQ-Feindlichkeit im Fußball. Die UEFA lehnte das ab. Was für jede Menge Reaktionen sorgte.

Die Allianz Arena in München leuchtet in Regenbogenfarben (Archivbild)
Archivfoto: Die Allianz Arena in München leuchtet in den Regenbogenfarben – allerdings nicht am 23. Juni, wenn Deutschland und Ungarn bei der UEFA Euro 2020 gegeneinander spielen. | © IMAGO / Sven Simon

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder von der CSU twitterte zum Beispiel: "Schade, dass die Münchner Arena nicht in Regenbogenfarben leuchten darf."

Auch München Oberbürgermeister Dieter Reiter hat klare Worte für die Absage: "Ich finde es beschämend, dass die UEFA uns verbietet, ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Solidarität zu setzen". Mit dieser Meinung ist Münchens Oberbürgermeister nicht allein. Gestern Abend ist der Hashtag #muenchenmachestrotzdem getrendet. Andere machen Vorschläge, wie die Fans im Stadion die Regenbogen-Farben darstellen könnten.

Sind die ganzen Kommentare und Solidaritätsbekundungen angemessen? Ein Kommentar dazu von Christine Dankbar, Politikchefin bei der Berliner Zeitung.

Die Allianz Arena in München leuchtet in Regenbogenfarben (Archivbild)
IMAGO / Sven Simon
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