Kommentar von Hajo Schumacher

SEK Frankfurt wegen rechtsextremer Chats aufgelöst

Hessens Innenminister, Beuth, löst die hessische Spezialeinheit SEK in Frankfurt am Main auf, nachdem am Mittwoch bekannt wurde, dass Polizisten in Chat-Gruppen rechtsextremistische Inhalte ausgetauscht hatten.

Hajo Schumacher © radioeins
Hajo Schumacher | © radioeins

Es gibt erneut rechtsextreme Vorwürfe gegen Polizisten in Frankfurt am Main: Am Mittwoch ist bekannt geworden, dass 20 SEK-Beamte in Verdacht stehen, sich in rechtsextremen Chatgruppen organisiert zu haben. Die Beamten des Polizeipräsidiums sollen über Messanger-Dienste volksverhetzende Beiträge geteilt haben. Vorgesetzte wussten das - und schritten nicht ein. Hessens Innenminister, Peter Beuth, hat nun die Konsequenzen gezogen: Das Spezialeinsatzkommando (SEK) in Frankfurt am Main wird aufgelöst.

Ist damit auch das Problem gelöst? Ein Kommentar dazu von Hajo Schumacher, Kolumnist der Berliner Morgenpost.