Kommentar von Markus Feldenkirchen - Windhorst will Anteile verkaufen: "Das ist die beste Nachricht für Hertha BSC seit Jahrzehnten"

Markus Feldenkirchen
Maurice Weiss
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Erstaunlich lange war es ruhig um Herthas Millionen-Investor Lars Windhorst. Doch im Streit mit der Spitze von Hertha BSC hat der Investor dem Verein gestern den Rückkauf seiner Anteile angeboten. Es gebe keine Basis und keine Perspektive mehr für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, hieß es zur Begründung.

Das war es dann wohl zwischen Hertha und dem Investor Lars Windhorst. 374 Millionen Euro spülte der Unternehmer in die Kassen des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC.

Nach dem jüngsten Eklat um eine angebliche Kampagne durch ein israelisches Sicherheitsunternehmen - Windhorst soll angeblich eine Detektei beauftragt haben, den damaligen Vereinschef Gegenbauer zu diskreditieren - will Windhorst seine Zusammenarbeit mit dem Fußball-Bundesligisten beenden. Der Unternehmer bietet dem Hauptstadtverein den Rückkauf seiner Anteile an. Doch die 374 Millionen Euro hat die "alte Dame" nicht.

Windhorst will bei Hertha aussteigen - ist das eine gute/positive Nachricht für den Verein? Es kommentiert Markus Feldenkirchen, politischer Autor beim Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL".