Der Kommentar

Energiekrise: Tut der Bund genug, um Privathaushalte zu entlasten?

Die kalte Jahreszeit rückt fühlbar näher und die Debatte um die umstrittene Gasumlage kocht wieder auf – Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) stellt sie offenbar wieder in Frage.

Maxi Beigang © Privat
Maxi Beigang | © Privat
Am Dienstag kam die Meldung einer möglichen Verstaatlichung des angeschlagenen Versorgers Uniper. Auch wenn die Gasspeicher zu mehr als 90 Prozent gefüllt sein sollen, mahnt die Bundesnetzagentur, private Haushalte würden jetzt schon zuviel verbrauchen und müssten dringend mehr sparen.

Die Energiepreise steigen und gleichzeitig die Verantwortung, selbst mehr Energie sparen zu müssen. Massiver Druck auf Privathaushalte also, findet auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und fordert vom Bund einen Energiepreisdeckel für Gas und Strom. Die Unsicherheit, wie hoch die Preise noch steigen, "macht Menschen nicht nur mürbe, sondern es verursacht auch eine wirtschaftliche Problematik, weil Betriebe auf dieser Basis nicht kalkulieren können", so Giffey.

Wieviel können Privathaushalte in der Energiekrise stemmen und tut die Bundesregierung genug um sie zu entlasten? Ein Kommentar von Maxi Beigang, freie Journalistin.