Kommentar von Sabine Rennefanz - Energiekrise: Rennefanz wünscht sich weniger Panik, mehr Bekämpfung der Ursachen

Sabine Rennefanz © Sven Gatter
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Beim Treffen am Montag mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Bürger*innen auf eine lange Krise eingeschworen und von einer historischen Herausforderung gesprochen. Angesichts von immer weiter steigenden Energiepreisen warnte Kanzler Scholz schon im ARD-Sommerinterview Sonntag vor immer weiter steigenden Energiepreisen, es sei sozialer Sprengstoff und man müsse ganz klare Worte finden.

Klare Worte fand auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke gestern im radioeins-Interview im Schönen Morgen mit Blick auf die anstehenden Nachzahlungen bei den Betriebskosten. Es dürfe nicht in einer sozialen Katastrophe enden, so der SPD-Politiker.

Nach Scholz schwört nun auch Woidke die Bürger*innen auf harte Zeiten ein. Ist das Alarmismus oder wirklich mal Politiker-Ehrlichkeit? Ein Kommentar dazu von Sabine Rennefanz, freie Journalistin und Publizistin.