Der Kommentar - Bundeskanzler Scholz fährt nach Kyjiw: Besser spät als nie?

Sabine Rennefanz © Sven Gatter
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Die italienische Zeitung "La Stampa" hat als erstes spekuliert, dass es morgen so weit sein wird und Bundeskanzler Scholz zusammen mit Frankreichs Präsident Macron und dem italienischen Ministerpräsidenten Draghi nach Kyjiw reisen wird. Bestätigungen gibt es dafür bisher nicht. Dass Scholz nach wochenlangem Hin und Her nun doch nach Kyjiw reist, gilt aber als sicher.

Seit Wochen wartet die Ukraine auf einen Besuch des deutschen Bundeskanzlers. Eine Parlamentariergruppe von SPD, FDP und Grünen war im April schon da, dazu das halbe Kabinett: Außenministerin Baerbock im Mai, Entwicklungsministerin Schulze zwei Wochen später und letzte Woche noch Kulturstaatsministerin Roth, Landwirtschaftsminister Özdemir und Gesundheitsminister Lauterbach. Bundeskanzler Scholz reist nach Kyjiw: Besser spät als nie? Ein Kommentar dazu von Sabine Rennefanz, freie Journalistin und Publizistin.