Kommentar von Friedrich Küppersbusch

Laschet im Umfragetief: Ist die Kritik berechtigt?

Das gab es noch nie: Sieben Wochen vor der Bundestagswahl liegt der CDU/CSU-Kanzlerkandidat bei 14 Prozent Zustimmung. Wenn es vor einer Wahl in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mal 40 Prozent waren, galt das in der Union schon als besorgniserregend. Aber Armin Laschet unterbietet das locker.

Friedrich Küppersbusch © imago images/Reiner Zensen
Friedrich Küppersbusch | © imago images/Reiner Zensen
Kritik kam zuletzt von allen Seiten - selbst aus den eigenen Reihen. Unter anderem wurde Laschet empfohlen, die Themen der CDU zuzuspitzen oder sich durch ein Wahlkampfteam unterstützen zu lassen.

Jetzt warnen andere CDU-Politiker wiederum vor Kritik an Laschet. Der Landeschef der Niedersachsen-CDU, Bernd Althusmann, meint zum Beispiel: "Die nervöse und überzogene Kritik auch aus den eigenen Reihen an unserem CDU-Kanzlerkandidaten ist weder hilfreich noch konstruktiv." Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschef Christian Baldauf ergänzt: "Wer den Kanzlerkandidaten jetzt in dieser Weise öffentlich kritisiert, setzt den Wahlsieg der Union aufs Spiel. Gewinnen können wir nur mit Geschlossenheit."

Ist die Unions-Kritik an den Unions-Laschet-Kritikern berechtigt? Dazu ein Kommentar von Friedrich Küppersbusch.
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