Klimaminute

Windeln

Wenn ein Kind drei Jahre ist, hat es bereits einen riesigen Haufen gemacht. Einen Windelhaufen. Vier-bis-sechstausend Wegwerf-Windeln groß – und eine Tonne schwer. Dieser Haufen bedeutet etwa 560 Kilogramm CO2-Emission.

Teddy neben Windel-Stapel
Teddy neben Windel-Stapel | © IMAGO / agefotostock

Laut der Studie einer britischen Umweltbehörden-Studie. Was wäre die Alternative zu den Mega-Absorber-Easy-Peasy-Einweg-Produkten? Baumwolle, Stoff? – Die schonen zwar das Portemonnaie, weil ein Kind nur 20 solche Windeln braucht, die dann gut 200-mal zum Einmach-Einsatz kommen. Aber: zwischen den Einsätzen liegt das Waschen. – Das kostet Strom und Wasser, braucht extra Equipment - wie Vlieseinlagen oder den volle-Windel-Sammel-Eimer-mit-Deckel, und: macht am Ende ebenfalls: rund 560 Kilogramm CO2-Emission. - Na gut, ein bisschen können die Öko-Eltern diese Bilanz bessern: indem sie Stoffwindeln fürs nächste Kind aufheben, Windeln Second Hand kaufen, die Waschmaschine immer richtig vollpacken, Wäsche an der Luft trocknen. Die Alternative? - Methode-Windellos-und-Po-frei, vielleicht. Säuglinge äußern nämlich Bedürfnisse – man muss nur darauf achten – und reagieren.

 

Teddy neben Windel-Stapel
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