Klimaminute - Klimaschutz im Blut

Svante Arrhenius © imago images/Ivan Vdovin
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Svante Arrhenius ist ein naturwissenschaftliches Multitalent. Der schwedische Forscher ist in der Chemie genauso zu Hause wie in der Physik. 1903 erhält der 44-Jährige den Nobelpreis für seine Theorien zur elektrolytischen Dissoziation. Nachhaltiger als die große Ehre ist allerdings seine wissenschaftliche Arbeit zur globalen Erderwärmung.

Bereits 1896 sagt Arrhenius voraus, dass aufgrund der anthropogenen Kohlendioxid-Emissionen die Temperaturen in den nächsten Jahrhunderten weltweit bis zu sechs Grad steigen werden. Damit ist er der erste Wissenschaftler, der den von Menschen verursachten Treibhauseffekt formuliert.

Svante Arrhenius hat erkannt, dass durch die Verbrennung fossiler Energieträger, wie Kohle, Gas und Öl, der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre steigt und für höhere Temperaturen auf der Erde sorgt. Über hundert Jahre nach seiner Erkenntnis sorgt die Ur-Urgroßenkelin seines Cousins dafür, dass der Klimaschutz ganz oben auf der gesellschaftspolitischen Agenda steht: Greta Thunberg.

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Energie aus Bioabfällen, neue Kartoffeln, Kuhfürze, Recycling von Elektro-Geräten, Ökobilanz von E-Autos: In der "Klimaminute" von radioeins befassen wir uns mit Fakten und Daten zu den Themen Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

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Thema - Umwelt

Starkregen, Überschwemmungen, Hitzewellen: Der Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus und rückt zunehmend in den Fokus. Auf der Themenseite "Umwelt" finden Sie alle radioeins-Beiträge und -Interviews zum Thema.