Klimaminute

Stadtgrün

In Städten ist es im Sommer oft bis zu 5 Grad heißer als im Umland. Aber warum ist das so? Auf betonierten Flächen verdunstet weniger Wasser als auf Grünflächen. Diese Verdunstung sorgt für Kühle.

Skyline am Rand eines grünen Blatts
Skyline am Rand eines grünen Blatts | © IMAGO / Ikon Images

Straßenbäume und Grünflächen können die Temperaturen in Städten senken und sie so bei steigenden Temperaturen lebenswert erhalten. Sie spenden Schatten, dienen als Wasserspeicher und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Sie verringern außerdem die Windgeschwindigkeit und dämpfen Lärm. Zudem bindet jeder Baum pro Jahr bis zu 10 Kilogramm CO2 und filtert Feinstaub aus Abgasen.

Einen netten Nebeneffekt hat das Grünzeug auch noch: Nach Angaben der Naturschutzorganisation BUND können schon zehn Straßenbäume mehr pro Häuserblock die Gesundheit von Stadtbewohnern messbar verbessern. Positiv wirkt sich das Grün auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck aus.

Ein Leipziger Forscherteam hat zudem einen weiteren Zusammenhang gefunden: In der Stadt sind Menschen weniger depressiv, wenn Sie Bäume in der Nähe ihrer Wohnung haben.

Skyline am Rand eines grünen Blatts
IMAGO / Ikon Images
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