Klimaminute

Regenwald

Sind besonders viele Pflanzen- und Tierarten in einem Gebiet heimisch - und nur dort allein, dann nennt man das einen Hotspot für Diversität. Meist sind das: Regenwälder - oft in Äquatornähe.

Üppiger Wald voller Pflanzen und Tiere © imago images/Ikon Images
Üppiger Wald voller Pflanzen und Tiere | © imago images/Ikon Images

Wie der „Taï-Nationalpark“ in Elfenbeinküste. Vor seiner Nationalpark-Werdung litt der Regenwald besonders unter Straßenbauern, Goldsuchern, Landwirten. Die holzten weg, was sie konnten. Dann durfte sich der Wald 50 Jahre erholen. Hat das gereicht?

Ivorische, Berliner und Dresdner Forscher*innen fanden heraus: Jein. Es ist zwar wieder viel Grün gewachsen, aber noch fehlen richtig große Bäume. Und dadurch etliche Arten. Zum Beispiel einige Amphibien. Den winzigen Laubstreufröschen mit orangen Zehen, die prima klettern können, denen reicht die Walderholung noch nicht. Ihnen mangelt es an dauerhaft feuchten Laichplätzen, zum Beispiel in Baumlöchern.

Die Lehre: Regenwald-Ökosysteme mit ihrem Lebewesen-Beziehungsgeflecht brauchen länger als gedacht zum Heilen. Denn das Heilungs-Tempo bestimmen die langsamsten Organismen.

Üppiger Wald voller Pflanzen und Tiere © imago images/Ikon Images
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