Die radioeins Klimaminute

Meereis-Minimum

Die Ausdehnung des Meereises im Nördlichen Polarmeer spielt eine wichtige Rolle für das Klimasystem unserer Erde. Das gefrorene Meerwasser schmilzt jedes Jahr während der Sommermonate bis zu dem Punkt, an dem die Temperaturen wieder fallen und die Eisdecke wieder wächst.

Für die Wissenschaft ist die Größe des Meereises an genau diesem Kipppunkt von Interesse, also dann, wenn das Meereis im Jahr seine geringste Ausdehnung hat.

Dieses "Meereisminimum" wird seit einigen Jahrzehnten regelmäßig gemessen, ein kontinuierlicher Rückgang der Fläche gilt als eines der stärksten Anzeichen für den Klimawandel. 

 

In diesem Jahr lag das Meereisminimum im Nordpolarmeer laut Alfred-Wegener-Institut bei knapp 5 Millionen Quadratkilometern. Das ist zwar mehr als im vergangenen Jahr, insgesamt ist die Fläche in den letzten vier Jahrzehnten aber um etwa 40% zurückgegangen.


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