Klimaminute

Klimawandel = Augenwischerei?

Worte bestimmen unsere Art und Weise, die Welt wahrzunehmen. Oft werden gezielt Worte für bestimmte Phänomene geschaffen, um Erzählungen eine gewisse Richtung zu geben. Davon berichten Friedmann Karig und Samira El Ouassil in ihrem Buch "Erzählende Affen: Mythen, Lügen, Utopien - wie Geschichten unser Leben bestimmen".

Ein Paar sitzen einem unter Sonnenschirm an einem trockenen, rissigen Strand © imago images/Ikon Images
Ein Paar sitzen einem unter Sonnenschirm an einem trockenen, rissigen Strand | © imago images/Ikon Images

Wussten Sie z.B. das das Wort "Klimawandel", also "Climate Change", eine Wortschöpfung der US-amerikanischen Republikaner ist? Ziel bei dieser Wortkreation war es, die Tatsache, dass wir unseren Lebensraum zerstören, indem wir die Atmosphäre erhitzen, in ein weniger bedrohlicheres, fast schon natürliches Wort, zu fassen. Was kann man schon tun, wenn sich das Klima wandelt?

Der "CO2-Fußabdruck" ist laut der beiden Autoren eine Kreation der Erdöl-Industrie, die das Problem auf den Einzelnen schiebt. Demnach liegt es in der Verantwortung des Einzelnen, die Klimakrise aufzuhalten. Eine manipulative Erzählung, die von den eigentlichen Verdienern an dem Geschäft mit fossilen Brennstoffen ablenkt.

Ein Paar sitzen einem unter Sonnenschirm an einem trockenen, rissigen Strand © imago images/Ikon Images
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