Klimaminute - Die französische Solarstraße

Sonnenstrahlen zeigen auf Solarkollektoren
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Im Jahr 2016 ist ganz Frankreich von einem gigantischen Umweltprojekt fasziniert. Für rund fünf Millionen Euro soll eine tausend Kilometer lange Solarstraße vom Norden bis in den Süden des Landes gebaut werden. Die Idee dahinter ist: Aus dem klimaschädigenden Autoverkehr noch etwas Positives für die Umwelt zu ziehen.

Die Photovoltaik-Module auf dem Straßenbelag sollen die anliegenden Gemeinden mit CO2-freiem Strom versorgen. Die ersten 600 Meter der zukunftsorienterten Solarstraße werden Ende 2016 in der Bretagne in Betrieb genommen.

Doch bereits die ersten Zahlen zeigen die Schwächen des Projekts. Die Photovoltaik-Module produzieren längst nicht so viel Strom, wie erwartet. Das liegt zum einen daran, dass in der Bretagne die Sonneneinstrahlung lange nicht so intensiv ist wie im Süden des Landes. Zum anderen verhindert herabgefallenes Laub, dass das wenige Sonnenlicht aufgenommen werden kann. Außerdem sind die sensiblen Module schweren LKW-Reifen kaum gewachsen. Ende 2019 werten Experten das Projekt als millionenschweren Flop.

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