Do 20.01.
2022
08:40

Kino King Knut Elstermann

Niemand ist bei den Kälbern

Nightmare Alley // In Liebe Lassen

Saskia Rosendahl in "Niemand ist bei den Kälbern" © FILMWELT Verleihagentur/Weydemann Bros./Foto: Max Preiss
Saskia Rosendahl in "Niemand ist bei den Kälbern" | © FILMWELT Verleihagentur/Weydemann Bros./Foto: Max Preiss

Niemand ist bei den Kälbern: Regisseurin Sabrina Sarabi, die auch das Drehbuch schrieb, nutzt die ungeheuer intensive Präsenz von Saskia Rosendahl, um in dieser schönen Sommergeschichte mit flirrender Hitze und gleißendem Licht das Porträt einer Frau zu zeichnen, die ewig unentschlossen nicht zum Eigentlichen ihres Lebens gelangt, die fremdbestimmt und seltsam schwebend durchs Leben geht.

Nightmare Alley - ein grandioser Film über Manipulation und Verführung, über die Sucht getröstet und betrogen zu werden, über das Vorgaukeln erfundener Wirklichkeiten – der Film ist also zeitgemäßer als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

In Liebe Lassen: "Sie müssen den Schreibtisch des Lebens aufräumen", rät der Onkologe Dr. Eddé seinem Patienten Benjamin, einem Mann um die 40, der sterben muss. Der Arzt macht dem Todgeweihten keine falschen Hoffnungen, aber er begleitet ihn und seine verzweifelte Mutter in diesen letzten Monaten mit Wärme und intensiver Zuwendung, er hilft ihnen, auch in dieser Phase ein Miteinander und einen Sinn zu finden.

Saskia Rosendahl in "Niemand ist bei den Kälbern" © FILMWELT Verleihagentur/Weydemann Bros./Foto: Max Preiss
FILMWELT Verleihagentur/Weydemann Bros./Foto: Max Preiss
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In Liebe lassen

Originaltitel: De son vivant