Internationale Filmfestspiele

Bilanz der 69. Berlinale

Die Berlinale ist gestern mit dem Publikumstag zu Ende gegagen. Dabei wurdeder Publikumspreis verliehen, der in diesem Jahr an den japanischen Film "37 seconds" geht. Darin geht es um eine an den Rollstuhl gefesselte Comic-Zeichnerin, die um ein selbstbestimmtes Leben kämpft.

Filmfans, verkleidet als Dieter Kosslick, bedanken sich beim scheidenden Festivaldirektor © snapshot/Future Image/F.Kern
Filmfans, verkleidet als Dieter Kosslick, bedanken sich beim scheidenden Festivaldirektor | © snapshot/Future Image/F.Kern

Bei der Gala zur Preisverleihung am Samstagabend wurden die Hauptpreise vergeben. Das israelische Drama "Synonyme" erhielt überraschend den Goldenen Bären. Es ist das erste Mal, dass ein Regisseur aus Israel den Hauptpreis der Berlinale gewinnt. Silberne Bären gingen an die beiden deutschen Regisseurinnen Angela Schanelec und Nora Fingscheidt.

Bei der Gala wurde auch Dieter Kosslick geehrt, der sich als Direktor des Filmfestivals zurückzieht. Künftig wird das Filmfest von einer Doppelspitze geleitet: Nachfolger von Kosslick werden der Italiener Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter und die Niederländerin Mariette Rissenbeek als geschäftsführende Leiterin.

Knut Elstermann zieht die Berlinale Bilanz 2019.

Filmfans, verkleidet als Dieter Kosslick, bedanken sich beim scheidenden Festivaldirektor © snapshot/Future Image/F.Kern
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