China

Zahl der Corona-Infektionen steigt weiter

Erfahrungsbericht aus Peking

In China ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus weiter gestiegen. Nach Angaben des staatlichen Fernsehens gibt es in der Provinz Hubei 57 neue Todesfälle. Damit seien bisher 361 Menschen durch das Virus ums Leben gekommen. Mehr als 17.000 Menschen hätten sich infiziert.

"Temporarily Closed": Sicherheitspersonal mit Schutzanzügen und Mundschutz steht hinter einem Schalter am Flughafen Wuhan © LaPresse via ZUMA Press/dpa
"Temporarily Closed": Sicherheitspersonal mit Schutzanzügen und Mundschutz steht hinter einem Schalter am Flughafen Wuhan | © LaPresse via ZUMA Press/dpa

In China ist die Zahl der Krankheits- und Todesfälle durch das neuartige Corona-Virus weiter gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden haben sich inzwischen mehr als 17.000 Menschen angsteckt, 361 sind an der Lungenkrankheit gestorben. In Deutschland sind bislang zehn Infektionsfälle bekannt geworden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, in einer Telefonkonferenz mit seinen G7-Kollegen über eine einheitliche Strategie gegen die Ausbreitung des Virus zu beraten.

Unterdessen hat neben vielen anderen Airlines auch die Lufthansa alle Flüge nach China gestrichen; zugleich hat das Auswärtige Amt alle in Wuhan lebenden Deutschen aus der Sperrzone ausgeflogen.

Wie sieht das Leben in China aktuell aus? Davon erzählt uns Christian Y. Schmidt. Der Schriftsteller und ehemalige Redakteur des Satire-Magazins „Titanic“ lebt in Peking und beobachtet, wie sich die Straßen seiner Stadt immer mehr leeren. Panik, sagt er, gibt es zwar nicht. Aber die Unruhe wächst.

"Temporarily Closed": Sicherheitspersonal mit Schutzanzügen und Mundschutz steht hinter einem Schalter am Flughafen Wuhan © LaPresse via ZUMA Press/dpa
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