Bahnstreik

Was der Streik für die deutsche Mobilität bedeutet

Seit 2 Uhr nachts wird bei der Bahn jetzt auch im Personenverkehr wieder gestreikt, mit den schon von den letzten beiden Malen bekannten Folgen in der Region: Keine Ringbahn in Berlin, ausgedünnte S-Bahnen und viele Ausfälle im Regionalverkehr in Brandenburg. Auch ein verbessertes Angebot der Deutschen Bahn hat die GDL gestern Abend nicht noch zum Einlenken gebracht.

Anzeigetafel der Deutschen Bahn mit dem Schriftzug "Zug fällt aus" © imago images/Ralph Peters
Anzeigetafel der Deutschen Bahn mit dem Schriftzug "Zug fällt aus" | © IMAGO / Ralph Peters

Kund*innen der Bahn brauchen seit heute Nacht wieder Geduld oder Alternativen, denn der dritte Streik der Lokführergewerkschaft GDL betrifft jetzt bis Dienstag auch wieder den Personenverkehr und sorgt für viele Ausfälle und Fahrplanänderungen im Fern- und Regionalbahnverkehr sowie unter anderem bei der Berliner S-Bahn. Seit gestern wird schon der Güterbahnverkehr bestreikt. Dazu hat die GDL aufgerufen. Zum dritten Mal in vier Wochen.

Fünf Tage, in denen die Bahn als Alternative zum Auto wieder an Image verliert – falls es da noch was zu verlieren gibt. Dabei soll die Bahn doch der Antreiber der Mobilitätswende sein.

Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Andreas Knie. Er ist Leiter der Forschungsgruppe "Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Anzeigetafel der Deutschen Bahn mit dem Schriftzug "Zug fällt aus" © imago images/Ralph Peters
IMAGO / Ralph Peters
Download (mp3, 5 MB)