Berlin

Wartezeiten bei Kfz-Zulassungen sollen sich verringern

Wer in Berlin sein Auto zulassen oder ummelden möchte, braucht gerade mehr als eine Engelsgeduld. Wartezeiten von bis zu über zwei Monaten sind aktuell normal. Und der Unmut wächst und wächst.

Ein Mann wartet in einer Berliner Kfz-Zulassungsstelle © imago images/Manja Elsässer
Ein Mann wartet in einer Berliner Kfz-Zulassungsstelle | © imago images/Manja Elsässer

Die langen Wartezeiten in den Berliner Kfz-Zulassungsstellen von bis zu zehn Wochen sollen bis Ende August zumindest halbiert werden. Das sagte die zuständige Staatssekretärin Sabine Smentek (SPD) in der rbb-"Abendschau". Unter anderem soll die Besetzung offener Stellen vorgezogen werden; außerdem solle der Rückstau an unbearbeiteten Fällen durch "das schon 2018 bewährte Mittel der Samstagsarbeit" abgebaut werden. Darüber werde derzeit mit dem Personalrat verhandelt.

Die jetzigen langen Bearbeitungszeiten führt Smentek darauf zurück, dass sich der normale Anstieg von Kfz-Zulassungen wegen der Corona-Pandemie vom Frühjahr in die Sommermonate - und damit in die Urlaubszeit - verschoben habe. Problematisch ist laut der Verwaltung außerdem, dass Wartebereiche und Büroplätze wegen der Abstandsregeln nicht voll genutzt werden können.

Julia Menger und Kerstin Hermes sprachen darüber mit der zuständigen Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Inneres, Sabine Smentek (SPD).

Ein Mann wartet in einer Berliner Kfz-Zulassungsstelle © imago images/Manja Elsässer
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