USA und die Corona-Krise

Trump will US-Wirtschaft nach Ostern wieder anlaufen lassen

Er hätte es gern, dass die US-Wirtschaft wieder zu Ostern anläuft, sagte US-Präsident Donald Trump im Fernsehsender Fox News. Das Land zu Ostern wieder für Geschäfte öffnen, warum sollte das nicht möglich sein, fragt Trump den Moderator. Die Behandlung sei derzeit schrecklicher als das Problem, so der Präsident. Seiner Meinung nach werden mehr Menschen sterben, wenn die Wirtschaft nicht wieder anspringt.

US-Präsident Donald Trump © AP Photo/Steve Helber
Die Coronavirus-Krise setzt den USA immer mehr zu. Doch US-Präsident Trump verspricht bereits Besserung und eine Rückkehr zur Normalität innerhalb weniger Wochen | © AP Photo/Steve Helber

Seit Anfang der Woche geht es in den USA um die Frage, ob Arbeitsplätze wichtiger sind als der strenge Schutz gegen das Corona-Virus. Dabei ist völlig unklar, ob der Osterwunsch des Präsidenten mit dem Krisenstab im Weißen Haus abgestimmt ist. Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Corona-Virus steigt in den USA derzeit steil an.

Bundesstaaten wie Kalifornien und New York haben die Bewegungsfreiheit der Bewohner deshalb eingeschränkt. Schulen sind vielerorts geschlossen, Restaurants, Parks, Geschäfte und Unternehmen auch. Das Weiße Haus fordert alle Amerikaner auf, direkte Kontakte einzuschränken.

Der Sanitätsinspekteur der Vereinigten Staaten, Jerome Adams sagte im gleichen Interview, man werde am Ende der gegenwärtigen Periode sozialer Zurückhaltung die Lage bewerten. Und aus seiner bisherigen Erfahrung als Mitglied des Krisenstabs werde der Präsident eine angemessene Entscheidung auf Grundlage von Daten treffen.

ARD-Korrespondent Torben Ostermann berichtet darüber aus Washington.

US-Präsident Donald Trump © AP Photo/Steve Helber
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