Brandenburg

Tesla und die möglichen Umweltbelastungen

Tesla will in Grünheide ab Sommer 2021 bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr bauen. Kritik gibt es unter anderem daran, dass für die Fabrik Bäume gefällt werden. Außerdem wurden Bedenken wegen der Trinkwasserversorgung laut. Gestern traf sich der US-Elektroautobauer deshalb mit Umweltverbänden, um über das Thema zu diskutieren.

Tesla © AP Photo/Christophe Ena
Tesla will von Sommer 2021 an jährlich zunächst 150.000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y bauen, nach einem Ausbau bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr | © AP Photo/Christophe Ena

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide gegen Kritik verteidigt. Brandenburg werde um die Industrie-Ansiedlung beneidet, sagte der SPD-Politiker im Potsdamer Landtag. Er sei fest davon überzeugt, dass das Land gemeinsam mit Tesla alle anstehenden Herausforderungen gut lösen werde.

Gestern habe sich Vertreter von Tesla mit mehreren Umweltverbänden in Hangelsberg getroffen, um über mögliche Umweltbelastungen durch die bei Grünheide geplante Fabrik zu diskutieren. Moderiert wurde das Gespräch von der Deutschen Umwelthilfe.

Was dabei herausgekommen ist, dürber sprechen Tom Böttcher und Marco Seiffert mit Axel Heinzel-Berndt vom BUND.

Tesla © AP Photo/Christophe Ena
AP Photo/Christophe Ena
Download (mp3, 5 MB)

Unterdessen ist die Wasserversorgung für die Autofabrik von Tesla in Grünheide wohl machbar. Nach Informationen des rbb gibt es aus technischer Sicht schnelle Lösungen, an denen mehrere Wasserverbände beteiligt sind. Diese fordern jetzt aber von der Brandenburger Landesregierung verbindliche Zusagen, da erhebliche Investitionen nötig sind.