Stichwahl um den SPD-Vorsitz

Esken für Update des Koalitionsvertrages

Die SPD-Mitglieder haben sich mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans für ein Führungsduo entschieden, das am Umgang mit dem Koalitionspartner in der Regierungskoalition gemessen werden wird.

Der Überraschungssieg von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans ist für die SPD eine von vielen herbeigesehnte Zäsur © imago images/auslöser-photographie
Der Überraschungssieg von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans ist für die SPD eine von vielen herbeigesehnte Zäsur | © imago images/auslöser-photographie

Nach dem SPD-Mitgliedervotum für eine neue Parteispitze ist weiter unklar, wie es mit der Großen Koalition weiter geht. Führende Unionspolitiker haben es abgelehnt, den Koalitionsvertrag mit der SPD nachzuverhandeln. Die künftigen SPD-Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans wollen dagegen mehr Investitionen und mehr Klimaschutz durchsetzen.

Auf radioeins sagte Saskia Esken:"Wir sind der Auffassung, dass jetzt die wirklich dringenden Investitionen im Land, die ja auch von wirtschaftsnahen Instituten konstatiert werden, eben ein Sanierungsstau sozusagen an Schulen, an Brücken, an Straßen aber auch ein Investitionsbedarf in die digitale Netze - diese Investitionen müssen jetzt sichergestellt sein. Nicht nur wenn zufällig Geld im Bund übrig ist, dann mal in einem Jahr mehr investieren als im anderen, sondern sicherstellen, dass wir jetzt die nächsten zehn Jahre jeweils 50 Miliarden Euro zusätzlich investieren, damit eben die Bauindustrie auch die  Kapazitäten aufbaut, damit die Planungskräfte in den Regierungsbezirken eingestellt werden."

Kerstin Hermes und Julia Menger sprachen mit der künftigen Co-Vorsitzenden der SPD - Saskia Esken.

Der Überraschungssieg von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans ist für die SPD eine von vielen herbeigesehnte Zäsur © imago images/auslöser-photographie
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